Gewehr Großkaliber


Traditionelles Jahreswechselschießen beim SSV Viernheim - Fortsetzung von Seite 1

Viernheim. Zum Jahreswechsel 2025/2026 veranstaltete der SSV Viernheim erneut sein traditionelles Jahreswechselschießen. Der Wettbewerb, der seit vielen Jahren fest im Vereinskalender verankert ist, wird klassischerweise mit historischen Ordonanzgewehren ausgetragen und erfreut sich großer Beliebtheit unter den Mitgliedern.

Insgesamt beteiligten sich 16 Schützinnen und Schützen an dem diesjährigen Wettbewerb. Davon traten 13 Teilnehmer mit dem Ordonanzgewehr an. Eine Neuerung sorgte in diesem Jahr für zusätzliche Spannung: Erstmals wurde parallel auch eine Qualifikationsmöglichkeit für Kurzwaffenschützen angeboten. Vier Schützen nahmen diese Möglichkeit wahr und gingen mit Großkaliberpistole oder -revolver an den Start.

Handgemalte Ehrenscheibe als Mittelpunkt der Tradition

Ein besonderer Bestandteil des Jahreswechselschießens ist die handgemalte Ehrenscheibe. Diese wird – ganz der Tradition folgend – von einem Schützenbruder gestiftet, der zugleich das Motiv der Scheibe bestimmt. Dieses Jahr wurde die Scheibe von Thomas Freud, einem langjährigen Vereinsmitglied und erfolgreichem Gewehrschützen gespendet. Nach dem Wettkampf werden sowohl der Name des Spenders als auch der des Gewinners auf der Scheibe verewigt. Die Ehrenscheiben finden anschließend ihren Platz im Schützenhaus, wo sie über Jahrzehnte hinweg als farbenfrohe Erinnerung an die spannenden Wettkämpfe dienen.

Qualifikation und Finale

Dem eigentlichen Finale ging ein Qualifikationsschießen voraus, das an drei Tagen im Vorfeld ausgetragen wurde. In dieser Runde wurden die besten Schützen ermittelt, die sich für das Finalschießen qualifizieren durften. Im Finale selbst entscheidet traditionell nur ein einziger Schuss auf die Schmuckscheibe über Sieg oder Niederlage – ein Modus, bei dem neben sportlichem Können bewusst auch das Quäntchen Glück eine entscheidende Rolle spielt.

Alexandra Mertens setzt sich durch

Besonders bemerkenswert war der Erfolg von Alexandra Mertens. Sie hatte sich in der Qualifikationsrunde nur äußerst knapp mit 29 Ringen für das Finale qualifiziert. Im entscheidenden Moment behielt sie jedoch die Nerven und setzte sich im Finalschießen gegen zahlreiche erfahrene Schützen durch.

Die Siegerin gehört dem Verein noch nicht seit vielen Jahren an, ist jedoch eine sehr aktive und engagierte Schützin. Sie startet unter anderem mit der Luftpistole sowie der Pistole in den Mannschaften des SSV Viernheim. Bereits im Schützenjahr 2024/2025 konnte Alexandra Mertens ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen, als sie zur Schützenkönigin des Vereins gekrönt wurde.

 

Mit dem gelungenen Jahreswechselschießen 2025/2026 knüpfte der SSV Viernheim erneut an seine traditionsreiche Geschichte an und zeigte zugleich, dass bewährte Bräuche und sportliche Wettkämpfe erfolgreich miteinander verbunden werden können.


Vereinsmeisterschaft 2026 „Tradition Feuerstutzen“ im Sportschützenverein 1953 e.V. Viernheim Präzisionsschießen mit historischen Sportwaffen auf höchstem Niveau

Am 22. November 2025 fand die diesjährige Vereinsmeisterschaft „Feuerstutzen“ statt – ein Schießwettbewerb, der wie kaum eine andere Disziplin Tradition und sportliche Leistung vereint. Geschossen wurde auf 50 und 100 Meter Entfernung, jeweils 15 Schuss pro Distanz. Anschließend folgte der Schuss auf die Ehrenscheibe, die Edgar Samstag gestiftet hatte. Da hierbei jeder Schütze nur einen Schuss abgeben darf, spielt bei diesem Wettbewerb neben dem Können auch ein wenig Glück eine Rolle. Günther Kühlwein, einer der besten und erfolgreichsten Schützen des SSV Viernheims, bewies auch hier wieder einmal sein Können und gewann verdient die schöne Traditionsscheibe, die – so will es der Brauch – an einem dekorativen Ort im Schützenhaus aufgehängt wird.

 

Feuerstutzen – Meisterwerke der Büchsenmacherkunst

Ausgetragen wird der Wettbewerb mit historischen Feuerstutzen. Feuerstutzen gehören zu den ältesten speziell für das Sportschießen entwickelten Präzisionswaffen. Viele dieser Gewehre sind über 120 Jahre alt und wurden in den Kalibern 8,15x46R und 9,5x47R von Büchsenmachermeistern in reiner Handarbeit gefertigt – Unikate, die einst nur für Wohlhabende erschwinglich waren. Ihre exzellenten Läufe, feinen Abzüge sowie kunstvollen Gravuren und Verschneidungen machen sie neben Ihrer hohen Präzision zu wertvollen Schmuck- und Sammlerstücken. Trotz ihres Alters stehen sie modernen Präzisionsgewehren in ihrer Leistung nicht nach. So erzielte der erfahrene Schütze Edgar Samstag mit 149 von 150 möglichen Ringen eine Spitzenleistung und sicherte sich damit souverän den Sieg in der Gesamtwertung.

 

Kleidung und Brauchtum – kurz gefasst

Wie bei traditionellen Feuerstutzen-Wettbewerben üblich, wurde in Tracht oder Schützenanzug geschossen. Moderne Freizeitkleidung ist nicht zugelassen da die Tracht traditionellen Vorbildern entsprechen sollte. Schützenhut und Jacke nach historischem Muster gehören dabei immer zum Erscheinungsbild. Diese Regelung folgt alten bayerischen Gepflogenheiten und dient der Brauchtumspflege und Schützentradition.

 

Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft im Detail.

Tageswertung (gesamt ohne Klassenangabe):

  1. Edgar Samstag, 149 Ringe – Tagesbestleistung!
  2. Gerhard Hoock, 144 Ringe
  3. Günther Kühlwein, 144 Ringe und Gewinn der Traditionsscheibe
  4. Ditmar Edelmann, 141 Ringe
  5. Richard Heinz, 138 Ringe
  6. Rolf Illert, 138 Ringe
  7. Rolf Nagel, 138 Ringe

Tradition, Sport und Gemeinschaft

Nach dem sportlichen Teil folgten Siegerehrung und ein geselliges Beisammensein bei Haxen und Kraut – ein stimmungsvoller Abschluss ganz im Sinne gelebter Vereinskultur. Die Vereinsmeisterschaft 2026 zeigte erneut, wie lebendig und wertvoll die Feuerstutzen-Tradition ist: sportlich anspruchsvoll mit handwerklich beeindruckenden Waffen sowie geprägt von Gemeinschaft und Tradition.

Die Teilnehmer der Vereinsmeisterschaft 2026 mit Ihren historischen Waffen:

1. Reihe sitzend von links nach rechts: Rolf Nagel, Rolf Illert, Edgar Samstag
(Bester Schütze und Scheibenspender),

2. Reihe stehend von links nach rechts: Günther Kühlwein (Gewinner der Ehrenscheibe), Gerhard Hoock, Richard Heinz, Ditmar Edelmann

Ehrenscheibe nach historischem Vorbild.

Widmung auf der Rückseite der Ehrenscheibe

Trefferbild des Tagessiegers Edgar Samstag. Eine beachtliche Leistung, die auch mit modernen Präzisionswaffen kaum zu übertreffen ist!


Jahreswechselschießen 2024/25 (Fortsetzung von Seite 1)

Volle Konzentration beim Schuss: Norbert Sudra der Gewinner des Jahreswechselschießens 2024/25.

Die Teilnehmer des Jahreswechselschießens 2024/25 in der Mitte (mit der Scheibe) der Sieger Norbert Sudra. Rechts neben ihm der Scheibenspender Karl Busalt.

Die Scheibe nach dem Schießen. Wie immer ziert die Scheibe ein Motiv, dass der Scheibenspender (Karl Busalt) bestimmt. Nach dem Schießen werden die Namen des Spenders und des Gewinners auf der Scheibe eingetragen. Wie es die Tradition gebietet werden die Scheiben im Schützenhaus aufgehängt.


Ergebnisse der Vereinsmeisterschaften 2025

Im folgenden finden sich die Ergebnisse der Vereinsmeisterschaften zum Download.

 

Download
Vereinsmeisterschaft KK 50 m und KK 100 m
(Austragung August 2024)
VM KK 50 + 100 m August 2024.xls
Microsoft Excel Tabelle 35.5 KB
Download
Vereinsmeisterschaft Benchrest 2025
vm br 2025.xlsx
Microsoft Excel Tabelle 10.2 KB
Download
Vereinsmeisterschaft Ordonanzgewehr 2025
VM Ordonanz M63 GK 2025.xlsx
Microsoft Excel Tabelle 12.0 KB
Download
Vereinsmeisterschaften Westernwaffen 2025
VM Westernwaffen 2025.xls
Microsoft Excel Tabelle 35.0 KB

Vereinsmeisterschaft „Feuerstutzen Tradition“ Traditionspflege und hohe sportliche Leistung in einem spannenden Wettkampf

Das Schießen mit dem Feuerstutzen geht auf die Anfänge des modernen Sportschießens zurück. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts lösten Waffen mit Patronenmunition die bis dahin üblichen Vorderladergewehre ab. Einschüssige „Feuerstutzen“ in den Kalibern 8,15 x 46R sowie 9,5 x 47 R wurden speziell für das sportliche Schießen entwickelt und gebaut.

Diese Gewehre, meist aufwändig graviert, zeichnen sich durch höchste Präzision und Handwerkskunst aus. Was ihre Zuverlässigkeit und Präzision angeht, müssen sie sich nicht hinter modernen Sportwaffen verstecken. Auch über 100 Jahre später ermöglichen die gut erhaltenen Stücke den Schützen einen Wettbewerb auf höchstem Niveau und sind Zeuge der damaligen Spitzenleistungen im Waffenbau.

 

In den zahlreichen Schützenvereinen, die sich in der Zeit um die Jahrhundertwende des 19. und 20. Jahrhunderts großer Beliebtheit erfreuten und viel Zulauf hatten, wurden Wettkampfregeln vereinbart und Wettbewerbe durchgeführt, die letztendlich zu den Schießsportverbänden und dem Schießsport als modernem Wettkampfsport geführt haben.

Über Hundert Jahre später wird das Schießen mit dem Feuerstutzen im Rahmen der Traditionspflege in den Schützenvereinen wieder aufgenommen und Wettbewerbe nach einem Regelwerk veranstaltet, das sicher stellt, dass die Waffen nicht vom Originalzustand in der Zeit um die Jahrhundertwende abweichen. Um den traditionellen Charakter der Veranstaltung zu betonen, tragen die Schützen auch eine der damaligen Zeit angepasste Kleidung oder Tracht, bei der – wie damals üblich – immer auch ein Hut dabei sein sollte.

Am 02.09.2024 wurde im SSV Viernheim ein traditionelles Feuerstutzenschießen in Form einer Vereinsmeisterschaft veranstaltet. Sieben Vereinsmitglieder und Liebhaber dieser schönen Waffen waren zum Wettkampf angetreten.

Geschossen wurde in zwei unterschiedlichen Waffenklassen: Gewehre im damals üblichem Kal. 8,15 x 46R, sowie im Kaliber 9,5x47R.

 

In der Schützenklasse, die bis 65 Jahre reicht, wird stehend frei oder stehend aufgelegt auf einer Stange geschossen. Die Veteranenklasse (und die Veteranenklasse 1), in der Schützen in einem Alter über 65 bzw. über 70 Jahre starten, wird im Sitzen geschossen.

Die bei der Vereinsmeisterschaft erzielten Ergebnisse zeigen das hohe Niveau und das Schießsportliche können der Wettkampfschützen:

 

Ergebnisse:

Disziplin Tradition 8,15x46R 100 Meter Herrenklasse:

Richard Heinz 1. Platz mit 98 Ringen

Disziplin Tradition 8,15x46R 100 Meter Veteranenklasse und Veteranenklasse 1 (über 70 Jahre):

Günther Kühlwein, 1. Platz mit 128 Ringen

Disziplin Tradition 8,15x46 R 50 Meter Veteranenklasse (65-70 Jahre)

Edgar Samstag, 1.Platz mit 145 getroffenen Ringen

Gerhard Hoock, 2. Platz mit 140 getroffenen Ringen

Rolf Illert 3. Platz mit 118 getroffenen Ringen

Disziplin Tradition 8,15x46 R 50 Meter Veteranenklasse 1 (ab 70 Jahren):

Günther Kühlwein, 1. Platz mit 144 Ringen

Michael Leidert, 2. Platz mit 137 Ringen

Disziplin Tradition 8,15x46 R 50 Meter Herrenklasse bis 65 Jahre

Richard Heinz, 1. Platz 129 Ringe

Mirko, Kovacevic, 2. Platz 114 Ringe

 

Der erfahrene Schütze Edgar Samstag, der auch Initiator der Vereinsmeisterschaft war, konnte seine Kameraden mit einem absoluten Ausnahmeergebnis beeindrucken: Mit seinem Feuerstutzen aus dem Baujahr 1880 im Kaliber 9,5x47R schoss er auf 50m 150 Ringe von 150 möglichen Ringen. Bestleistung!

 

Der Wettkampf und die dabei erzielten Ergebnisse haben gezeigt, dass der Feuerstutzen, auch im 21. Jahrhundert, weit mehr ist als nur ein Relikt aus einer vergangener Zeit. – Er verkörpert ein lebendiges Stück Geschichte und ist ein Symbol für Präzision, handwerkliches Können und die Anfänge des ernsthaften sportlichen Schießens.


Unterhebel Schießen beim SV 1923 Hubertus Lampertheim am 17.06.2023

Viernheimer „ Daniel Mandel „ schießt TOP Ergebnis

Daniel Mandel vom SSV 1953 Viernheim bei seinem ersten Durchgang

Erstmals wieder, seit dem Jahr 2018, hatte der SV 1923 Hubertus Lampertheim in seinem Jubiläumsjahr Schützenfans des Unterhebel Schießens zu einem Wettbewerb ins Vereinsheim eingeladen. Dieter Spannagel begrüßte die erschienen Teilnehmer und erklärte ihnen den Ablauf und die festgelegten Wettkampfbedingungen.

 

Geschossen wurde auf eine Entfernung von 50 Meter und zwar jeweils 7 Schuss auf die

Ringscheibe der elektronischen Meyton-Anlage und 7 Schuss auf eine Papier-Motivscheibe.

Es gab pro Schießen 2 Streichschüsse und nur die jeweils besten 5 Schuss wurden gewertet. Dabei wurden die Unterhebel Repetierer in 2 Disziplinen aufgeteilt und separat gewertet. Und zwar in Kleinkaliber (bis .22lfb) und Großkaliber (größer .22lfb).

 

Der Wettkampf begann und gleich zu Anfang schoss Daniel Mandel vom SSV 1953 e.V. Viernheim stolze 99 von 100 Ringen und setzte damit die Messlatte für Platz 1 in der Wertung sehr hoch. Sowohl sein Schützenkamerad Edgar Samstag und Mark Rode von SV 1923 Hubertus Lampertheim waren ihm ganz dicht auf den Fersen und entschlossen ihm die Führung abzujagen. Aber auch alle anderen Schützen überraschten mit großer Treffsicherheit und hoher Präzision. Generell waren die Schiessergebnisse überraschend gut. Zum anderen spürte man geradezu, dass Daniel Mandels Bestmarke den Ehrgeiz aller anderen Schützen anspornte und sie ihm keinesfalls kampflos den 1. Platz überlassen wollten, was natürlich den Nachkauf von Scheiben erheblich ankurbelte. Nach circa 3 Stunden standen die Ergebnisse fest.

 

Nach so viel Einsatz und Wettkampfgeist war es an der Zeit für eine Stärkung. Der Grill wurde angeworfen und mit Steaks und Bratwürsten sowie leckeren Salaten stärkte man sich erst einmal.

 

Danach konnte Dieter Spannagel die Siegerehrung vornehmen und die Preise überreichen.

Bei der Disziplin Kleinkaliber-Unterhebel-Repetierer belegte Hans Herbert Rockenfeld mit 73 Ringen den 1. Platz.

 

Hier die ersten 6.Platzierungen im Großkaliber-Wettbewerb:

1. Platz Daniel Mandel, SSV 1953 Viernheim , Kal. 38 Spez.      99 Ringe

2. Platz Mark Rode, SV 1923 Hubertus Lampertheim                  98 Ringe

3. Platz Edgar Samstag, SSV 1953 Viernheim, Kal. 40-60          97 Ringe

3. Platz Burkhard Voss, SV 1923 Hubertus Lampertheim            97 Ringe

4. Platz Edwin Martin, Schützenverein Bürstadt                           95 Ringe

5. Platz Frank Strubel, SV 1923 Hubertus Lampertheim              91 Ringe

5. Platz Thomas Offenbecher, SV 1923 Hubertus Lamperth.       91 Ringe

6. Platz Bernd Beyer, Sportschützen Lindenfels                           90 Ringe

 

Nach der Siegerehrung bekräftigte Dieter Spannagel , dass auch im nächsten Jahr wieder ein Unterhebel Schießen stattfinden wird und es jetzt schon auf der Vereins Agenda steht, um ein früheres Treffen vereinbaren zu können.

In gemütlicher Runde ließ man den Tag dann ausklingen.


Vereinsmeisterschaft 300 Meter in Phillipsburg

Geschossen wurde in drei Klassen:

1) "Benchrest", Großkalibergewehr mit Zielfernrohr mit Zweibein bzw. Auflage

2) Dioptergewehr, Großkalibergewehre mit Diopter ( z.B. Schwede M 63, Schwedenmauser mit Diopter... )

3) Gewehr mit offener Visierung, alle Ordonanzgewehre mit "offener Visierung" (Kimme und Korn) waren erlaubt.

 

Geschossen wurden jeweils 13 Schuß und die 10 besten Treffer kamen in die Wertung. Es gab keine Altersklassen, so dass in jeder Disziplin nur ein Schütze Vereinsmeister werden konnte. Aus der folgenden Tabelle können die Platzierungen und die Leistungen der einzelnen Teilnehmer in den unterschiedlichen Klassen entnommen werden:

Engelbert Merling konnte (wieder einmal) seinen Schützenbrüdern zeigen, was gutes Material und perfekte Schießkunst bewirken können. Souverän sicherte er sich mit 100 Ringen den Sieg in der Klasse "Benchrest". Aber auch beim Schießen mit dem Dioptergewehr konnte er sich mit der hervorragenden Leistung von 94 Ringen den 1. Platz sichern.

In der Disziplin "Ordonanzgewhr mit offener Visierung" belegte Ralph Dahlhäuser mit beachtlichen 83 Ringen den 1. Platz. Wie hoch das Niveau des Wettbewerbs war, lässt sich an den z.T. sehr knappen Unterschieden in den Einzelergebnissen ablesen.

Nach dem Wettkampf fuhren alle zur Siegerehrung zum Schützenhaus und ließen den Wettkampf mit einem kleinen gemütlichen Beisammensein (unter steter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln) im Freien ausklingen.